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04.11.2019

Ein Apfelkuchen als Dankeschön

Stifterehepaar ermöglicht jungem Geflüchteten den Führerschein

Rummelsberg – Schon vier Mal haben Anita und Klaus Köhler, Stifter bei der Rummelsberger Diakonie, einem Jugendlichen der Rummelsberger Kinder- und Jugendhilfe beim Führerschein geholfen. Den Führerschein machen: Das ist für viele nicht selbstverständlich, weil die Kosten einfach zu hoch sind. Gleichzeitig ist der Führerschein aber für viele Stellen auf dem ersten Arbeitsmarkt Voraussetzung. „Wir wollen die Arbeitschancen der jungen Leute damit erhöhen“, erklären Anita und Klaus Köhler ihr Engagement.

Zuletzt haben die beiden Stifter Tung unterstützt. Der Jugendliche aus Vietnam lebt in einer Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Ausländer im Jugendhilfezentrum in Rummelsberg. Er macht im Moment eine Ausbildung zum Koch in einem Hotel in Nürnberg und ist davon begeistert. Er hofft, dass er nach der Ausbildung in diesem Beruf arbeiten kann. Nach zwei Jahren Berufstätigkeit erhält er eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis. „Tung ist so ehrgeizig und selbstständig. Das ist wirklich beeindruckend“, freut sich das Ehepaar Köhler.

Tung ist froh, den Führerschein machen zu können. Als Dankeschön hat er für die beiden Stifter einen Kokos-Apfelkuchen gebacken – nach einem vietnamesischen Rezept.


Von: Diakonin Arnica Mühlendyck

Das Ehepaar Klaus (2.v.l) und Anita (ganz rechts) Köhler freut sich: Der junge Vietnamese Tung (2.v.r.) hat als Dankeschön einen Apfelkuchen für sie gebacken – weil sie ihm den Führerschein finanziert haben. Diakon Thomas Heinicke (ganz links) hat Tung und das Stifterehepaar zusammengebracht. (Foto: Eva Neubert)