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08.02.2019

Altdorfer wollen beste Schülerfirma Deutschlands werden

Schülerinnen und Schüler des Sonderpädagogischen Förderzentrums brauchen Stimmen bei Online-Voting

Altdorf – Jede Stimme zählt: Mehr als 1.500 Likes benötigt die Kooperation „Holz und Wurm meets Nadel und Faden“, um beim Bundes-Schülerfirmen-Contest in die Endrunde zu gelangen. Dann haben die elf Schülerinnen und Schüler des Sonderpädagogischen Förderzentrums der Rummelsberger Diakonie in Altdorf die Chance, mit ihren Ideen und Produkten in den Top Ten des bundesweiten Wettbewerbs des Bundeswirtschaftsministeriums platziert zu werden. Es geht um ein Preisgeld von bis zu 2.000 Euro. Die Online-Abstimmung läuft bis Ende Juli.

Die Zusammenarbeit beider Schülerfirmen hat sich im Laufe des vergangenen Jahres ergeben. „Als „Holz und Wurm“ anfing, Pflanzkisten zu machen, schlug ich zur Verschönerung grünweißen Dekostoff vor“, erzählt Lars Kapfhammer (15), der „Nadel und Faden“ leitet. Die Zusammenarbeit klappte gut und so entschieden die Mitglieder, sich mit der Kooperation beim Contest zu bewerben. Für die Bewerbung haben sie unter https://www.bundes-schuelerfirmen-contest.de/bayern/foerderschulen/holz-und-wurm-meets-nadel-und-faden/10293#!media eine Webseite erstellt und ihr Projekt und die Produkte vorgestellt. Unter diesem Link kann auch abgestimmt werden. Aktuell hat das Projekt 260 Likes (Stand 8.2.2019).

Pflanzkisten mit Dekostoff, Filzhennen auf einer Baumscheibe, Puppenbetten mit bunten Bezügen: Mittlerweile bietet das Label „Holz und Wurm meets Nadel und Faden“ 15 Produkte aus Holz und Stoff an. An zwei Vormittagen in der Woche arbeiten die Kinder und Jugendlichen aus der 6. und 8. Klasse in der Schülerfirma. „Hier erhalten sie einen Einblick ins Arbeitsleben“, erzählt Lehrerin Martina Gebhard, die das Projekt betreut. Die Jugendlichen lernen, wie ein Produkt entsteht, von der Idee über die Produktion bis hin zum Verkauf. Die Fachräume sind von der Regierung von Mittelfranken unter anderem mit neuen Sägen und Nähmaschinen ausgestattet worden.

Gina Faderl ist die Chefin von „Holz und Wurm“. Sie pflegt den Produktkatalog und verwaltet die Kasse der Schülerfirma. „Ich lerne viele kaufmännische Dinge“, erzählt die 15-Jährige. Sie arbeitet aber auch in der Produktion mit. „Ich will Kinderpflegerin werden. Da ist es wichtig, dass ich organisieren kann und gut basteln und werken.“

2016 hat „Holz und Wurm“ schon einmal beim Bundes-Schülerfirmen-Contest mitgemacht und den 10. Platz belegt. „Eine Platzierung unter den Top Ten wäre wieder super“, sagt Schulleiterin Katja Schweiger und hofft auf viele Unterstützer. Anhand der Ergebnisse der vergangenen Jahre schätzt die Schulleiterin, dass mehr als 1.500 Likes benötigt werden, um in die Endauswahl zu kommen. Dann entscheidet eine Jury, wer gewinnt. Die zehn Sieger erhalten ein Preisgeld und werden zwei Tage nach Berlin eingeladen. Aber Katja Schweiger weiß, dass die Konkurrenz sehr groß ist. 150 Schülerfirmen aus allen Schularten beteiligen sich dieses Jahr am Wettbewerb, darunter sind auch sieben Förderschulen.

Hier können Sie für „Holz und Wurm meets Nadel und Faden“ abstimmen: https://www.bundes-schuelerfirmen-contest.de/bayern/foerderschulen/holz-und-wurm-meets-nadel-und-faden/10293#!media


Von: Heike Reinhold

Stimmen Sie ab: Elf Schülerinnen und Schüler des Sonderpädagogischen Förderzentrums der Rummelsberger Diakonie in Altdorf bewerben sich mit ihren Ideen und Produkten beim Bundes-Schülerfirmen-Contest. Foto: Heike Reinhold

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