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23.10.2020

Waldwichtel müssen ein Gebäude schließen

Wasserschaden bei der Kindertagesstätte der Rummelsberger Diakonie größer als erwartet – Am Montag, 26. Oktober beginnen die Bauarbeiten und zwei Kita-Gruppen ziehen ins Ausweichquartier.

Rummelsberg –  Schlimmer als gedacht: Mitte September gab es in der Kindertagesstätte Waldwichtel der Rummelsberger Diakonie einen Wasserschaden. Ein Rohr in der Wand zur Personaltoilette im Altbau hatte geleckt und Wasser lief in das Mauerwerk. „Anfangs hatten wir die Hoffnung, dass der Schaden im Haus 1 nicht so groß ist und wir nur gut durchlüften müssten“, berichtete Sarah Prinz, die neue Leiterin der Rummelsberger Waldwichtel.

Leider habe sich nun herausgestellt, dass das Wasser in Böden im Altbau gesickert sei und diese nun teilweise erneuert werden müssen. Am Montag, 26. Oktober beginnen nun die Sanierungsarbeiten und die rund 40 Kinder aus zwei Gruppen beziehen ihr Ausweichquartier. Die Gruppe für Krippenkinder ist für die nächsten drei Monate im Haus 3 im Neubau der Waldwichtel untergebracht. Die Hortkinder beziehen Räume in der Fachakademie für Heilpädagogik Rummelsberg. „Die Kinder werden weiter von den ihnen bekannten Mitarbeiter*innen betreut“, versprach Leiterin Prinz. Auch die Öffnungszeiten blieben für die 106 Kinder, die Krippe, Kindergarten und Hort besuchen, gleich.

Sarah Prinz (30) ist seit September Leiterin der Waldwichtel und somit die Nachfolgerin von Bianca Großkreuz, die nun das integrative Kinderhaus KUNTERBUNT in Trägerschaft der Rummelsberger Diakonie in Ezelsdorf leitet. Prinz hat in Bamberg Pädagogik studiert und ist dann im Nürnberger Kindergarten Lichtenhof als Fachkraft bei der Rummelsberger Diakonie eingestiegen. Bis Ende Juli war sie dort kommissarische Leitung, bis sie zu den Waldwichteln nach Rummelsberg wechselte. „Es ist schon eine besondere Herausforderung, in Zeiten der Corona-Pandemie die Leitung in einer für mich neuen Kita zu übernehmen“, sagte Prinz. Aber die Arbeit mit den Kindern, Kolleg*innen und Eltern mache ihr viel Freude.


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