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18.09.2020

Integrative Kita in Ezelsdorf eingeweiht

Feierliche Eröffnung des integrativen Kinderhauses KUNTERBUNT in Trägerschaft der Rummelsberger Diakonie am Donnerstag in Ezelsdorf – Seit September werden dort neun Kinder betreut

Ezelsdorf – Es ist in der Tat ein kunterbuntes Haus. Die fünf verschiedenen Häuschen, die zusammen das neue integrative Kinderhaus Kunterbunt in Ezelsdorf bilden, sind in verschiedenen Farben angestrichen. Sie geben den Gruppen ihre Namen und helfen den Kindern, sich in dem 760 Quadratmeter großen Gebäude zu orientieren. Den Bau der ebenerdigen und barrierefreien Einrichtung hat die Gemeinde Burgthann finanziert, die Rummelsberger Diakonie übernimmt den Betrieb der Kita als Träger. In dem Haus ist Platz für 58 Kinder mit und ohne Behinderung im Alter zwischen einem halben Jahr bis zur Einschulung.

„Seit Anfang September haben wir neun Kinder zur Eingewöhnung“, informierte Leiterin Bianca Großkreuz die Gäste am Donnerstag bei der feierlichen Eröffnung der neuen Kindertageseinrichtung. Die Nachfrage nach Plätzen sei gut, berichtete Großkreuz. Schon jetzt seien Aufnahmen bis Mai kommenden Jahres geplant. Auf Einladung von Bürgermeister Heinz Meyer waren am Projekt beteiligte Mitarbeiter*innen aus der Verwaltung, Kommunalpolitiker*innen, Armin Kroder, Landrat im Nürnberger Land, Evelyn Kittel-Kleigrewe von der Kita-Fachaufsicht des Landratsamtes, Architekt Reinhard Graf, am Bau beteiligte Handwerker und Verena Voß als Vertreterin der Rummelsberger Diakonie anwesend. Der katholische Pfarrer Markus Fiedler aus Postbauer-Heng und die evangelische Pfarrerin Beate Krauß gaben dem Kindergarten ihren Segen und wünschten, dass dort alle achtsam und respektvoll miteinander umgingen.

Bürgermeister Meyer bedankte sich bei Architekt Graf, dass es bei den geplanten Gesamtkosten von 2,9 Millionen Euro geblieben sei und dass sich die Fertigstellung des Kindergartens trotz der Corona-Pandemie nur geringfügig verzögert habe. Er betonte, der Freistaat habe den Bau mit zwei Millionen Euro gefördert.

Verena Voß, Leiterin der Kitas der Rummelsberger Diakonie, bedankte sich für das Vertrauen der Gemeinde und betonte, dass die Mitarbeiter*innen in diesen Räumen das integrative Konzept der Einrichtung gut umsetzen könnten. Voß lobte Einrichtungsleiterin Großkreuz, der es in Zeiten des Fachkräftemangels gelungen sei, sehr gute neue Mitarbeiter*innen zu finden. Da die Einweihung wegen der Corona-Beschränkungen nur in kleinem Kreis und ohne Kinder und Eltern stattfinden konnte, kündigte Voß für kommenden Frühling eine weitere Einweihungsfeier an: „Dann feiern wir in unserer schönen neuen Kita ein kunterbuntes Fest für Kinder, Eltern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“


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